150 Jahre Feldschützenverein Basel

Am Samstag,  dem 21. April 2018 feierte der FELDSCHÜTZENVEREIN BASEL  das 150-jährige Bestehen. Die Feldschützen Bettingen  waren  als 2-er Delegation eingeladen und wurden durch unseren Präsidenten Joggi Bertschmann, zusammen mit unserem Fähnrich Marco Born vertreten.

Bericht von Joggi Bertschmann

Gestern Samstag, 21. April, morgens um 09:30 h besammelten sich ca. 40 Delegationen/ Vereine beim Waisenhaus, die vom FELDSCHÜTZENVEREIN BASEL zur Jubiläumsfeier eingeladen waren. Mit Marco als Fähnrich trafen wir vor der Kartäuserkirche beim Waisenhaus ein.

Ein sehr gelungener Gottesdienst mit integrierter Fahnenweihe eröffnete die Festlichkeiten. Pfarrer Meury und Bruno Schmid verstanden es sehr gut, einen Jubiläumsgottesdienst zu gestalten. Die neue Fahne der Feldschützen Basel wurde feierlich eingeweiht.

Anschliessend ging es mit der Olymperclique und etwa 40 Fahnen-delegationen entlang des Rheines zum Café Spitz, am Brückenkopf zum Festakt.
Zwischen den drei Gängen eines sehr feinen Essens gab es immer wieder Reden und Grussbotschaften aus Politik und Schützenkreisen.

Gegen 16 Uhr bekamen die FEUERSCHÜTZEN das Wort. Präsident Andreas Fürst brachte die Grüsse zu den Jubilaren. Andreas Fürst reichte die Hand zu Bruno Schmid und sagte: „Mit der Unterstützung der GESELLSCHAFT DER FEUERSCHÜTZEN liege es nun an den FELDSCHÜTZEN BASEL, sprich Bruno Schmid, das Historische St. Jakob Schiessen wieder ins Leben zu rufen….“ Fast fassungslos und etwas überrascht ging danach Bruno wieder ans Mikrofon, verschaffte sich Luft und erzählte die Geschichte, wie im Jahre 2004 in letzter Minute das Historische St. Jakob Schiessen durch den KSV (Alois Zahner) verhindert wurde. „Man wolle der Politik, Regierung aus Basel nicht in den Rücken fallen hiess es“.

Irgendwie ging die ganze Sache tief in mich rein.

Ergänzung von Walo: In Wirklichkeit aber trugen verschiedene Gründe damals dazu bei, dass nach zähem Ringen zwischen KSV und Organisator der damalige Schiessanlass ausgesetzt wurde. Hauptgrund war dass das Gedenken an die Schlacht von St.Jakob nicht mehr als zeitgemäss eingestuft wurde und die Zünfte beschlossen, den Akt nicht mehr zu feiern. Weder eine Defizitgarantie (der Anlass war damals defizitär infolge Teilnehmerschwund) noch die  Sicherung der Räumlichkeiten für einen Festakt des Anlasses etwa durch die Regierung, sowie der Austragungsort Schiessplatz Allschwilerweiher waren gesichert. Der damalige KSV-Präsident Alois Zahner als Verantwortlicher der Regierung und den Behörden gegenüber, sowie der amtierende BC-Chef Walo Keller, der die Gespräche mit den Organisatoren führte, können für das Aussetzen verantwortlich gemacht werden; man einigte sich schweren Herzens gemeinsam dazu. Dass der Anlass aber heute wieder aufgenommen werden soll ist ein tolles Geständnis an die Historie in Basel.

Die Feuerschützen übergaben Gruss- und Dankes-Worte. Auf Präsente verzichtete man.
Bruno Schmid freute sich aber sehr über die schöne Karte unsererseits  und den Beitrag von Fr. 150.- an die Förderung der Jugend.

Joggi konnte Büren Oberdorf und die Feuerschützen zum Herbstschiessen 2018 gewinnen.

Beim Feldvorschiessen wird Heinz Kuhny bei uns sein. Er freut sich sehr auf ein Bier im Bettinger Stand.

Die Stadtschützen Bern, Büren Oberdorf und und und nahmen als Gäste des Jubiläumsaktes teil. Es entstanden gute Gespräche zwischen Präsident Joggi und all unseren Schützenfreunden.

Ein schöner Event endete damit mit unseren Freunden und dem Jubiläum unseres Fahnengöttis, des FELDSCHÜTZENVEREIN BASEL.

Joggi Bertschmann

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