Aufruf an alle Feldschützen & Freunde

Liebe Feldschützen

Am 19. Mai 2019 sind wir zu einem wichtigen Urnengang aufgerufen: Die Abstimmung über die Umsetzung der EU-Waffenrichtlinie im Schweizer Waffenrecht.

Wir sehen im Gegenteil deutlich, dass mit dem geänderten Waffenrecht der Schiesssport und die Ausübung unseres Hobbys mit unnötigen bürokratischen Hürden behindert und gefährdet werden. So werden z.B. unsere zivil erworbenen Sturmgewehre 57 und 90 quasi über Nacht zu verbotenen Waffen. Über ein Hintertürchen wird so die Pflicht zur Nachregistrierung und des Bedürfnisnachweises eingeführt – beides wurde 2011 in einer Volksabstimmung abgelehnt. Nicht zu vergessen: die EU-Waffenrichtlinie beinhaltet einen Automatismus, mit dem alle 5 Jahre die Waffengesetze noch weiter verschärft werden.

Wir fordern deshalb unsere Mitglieder auf, am 19. Mai 2019 an die Urne zu gehen und mit einem NEIN für die Sache der Schützen einzustehen, um einer unnötigen und unsinnigen Verschärfung des Waffenrechts Einhalt zu gebieten. Bitte versucht auch aktiv in Eurem persönlichen Umfeld Freunde, Bekannte und Nachbarn von der Notwendigkeit eines NEIN zu überzeugen.

Weitere Argumente, die dabei helfen, die irreführenden und zum Teil falschen Behauptungen der Befürworter ins rechte Licht zu rücken, findest Du auf der Homepage der IG Schiessen Schweiz unter http://www.eu-diktat.nein.choder mittels unten angefügten Links.

Der Vorstand der Feldschützen Bettingen kann die Argumentation der Befürworter nicht nachvollziehen. Wir glauben insbesondere nicht daran, dass mit den vorgesehenen Änderungen der Terrorismus wirkungsvoll bekämpft werden kann. Auch die Aussage, dass sich für Sportschützen und Jäger kaum etwas ändere, stimmt schlicht nicht.

Vielen Dank und freundliche Grüsse

Vorstand des FELDSCHÜTZENVEREIN BETTINGEN

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