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107. Historisches Morgartenschiessen

Immer am 15. November jeden Jahres heisst es jeweils: «Hütet euch am Morgarten!» und das Schiess- und Festgelände in Morgarten, beim Morgarten-Denkmal, öffnet seine Tore für Schützinnen und Schützen zum 300 Meter Schiessen, sowie für Besucher von nah und fern.

Seit dem ersten Morgartenschiessen im Jahre 1912 hat sich das historische und traditionsreiche Schiessen tief in die Agenden und Herzen der Schweizer Schützinnen und Schützen eingebrannt.

Ein sportlicher und herausfordernder Schiesswettbewerb auf offenem Gelände, oberhalb des Morgarten-Denkmals, bietet neben den Schützinnen und Schützen auch Besuchern und Interessierten die Möglichkeit, einem traditionsreichen und urschweizerischen, historischen Schiessen beizuwohnen.

Ein Schiessen, das ganz anders als alle anderen Schiessen ist. Denn es wurde auf Stroh, im offenen Feld auf Distanz 330m geschossen. Total wurden 10 Schüsse 1×1, 1×3 und 1x 6 Schuss Serie in je 2 Minuten auf Scheiben A5 geschossen. Die Wertungen wurden wie früher, mit den Kellen von Hand gezeigt.

Die Feldschützen Bettingen nahmen zum ersten Mal am letzten Montag an dem Historischen Schiessen teil. Dies machte unser Vorstandsmitglied Roland  Wüthrich  den Feldschützen möglich.

Frühmorgens um 07:30 Uhr ging die Fahrt mit 10 Schützen und einigen Supporten in Richtung Morgarten am Ägerisee los.

Alle Schützen schossen um 11:45 Uhr gleichzeitig auf die Scheiben 51 – 60.

Doch nicht jeder Schütze war mit seinem Resultat zufrieden, denn es war ungewohnt im Gelände und auf Stroh zu schiessen.

erreichte Resultate

Schlussendlich war es aber ein Tag, der sicher allen Schützen in guter Erinnerung bleiben wir. Lassen wir die Impressionen sprechen.

Rütlitreff 2021

In Anlehnung an das Historische Rütlischiessen wird vereinsintern ein gleichartiger Wettkampf, der sogenannte Rütlitreff durchgeführt. Wie auf dem Rütli gilt es für die Gewehrschützen knieend, normalerweise ab dem 50 M Wall, diesmal aus dem Stand und für die Pistolenschützen auf 50 M normalerweise im Freien, diesmal aus den Schiessstand heraus zu treffen. Der Wettkampf gilt gleichzeitig als Qualifikation für die nächste Rütli-Teilnahme.

Es gibt auch bei uns einen Rütlibecher zu gewinnen, allerdings als Wanderpreis und nur einmalig (wie auf dem Rütli).

Am Vormittag schossen 14 Pistolenschützen um den Sieg. Dabei waren auch ein paar neue Gesichter dabei, welche sich bei diesem Anlass erstmals versuchen wollten.

Über den Mittag hatte Wolfi sein traditionelles Sauerkraut-/Wienerli-Sandwich, als Zwischenverpflegung vorbereitet. Ihm sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

Am Nachmittag fand das Gewehr-Schiessen erstmals aus dem Stand heraus statt. Es war dies für einige Schützen doch etwas ungewohnt und neu. Zur Überraschung gab es viele Nuller und eher wenige Fünfer. Vielleicht ist die ungewohnte Stellung etwas mitschuldig. Nächstes mal, so sei versichert, gelingt es uns sicher besser. 

Es war ein gelungener Anlass, zumal wir Corona bedingt, den obligaten Spatz diesmal im Pistolenstand genossen. Das Essen wurde vom Baslerhof zubereitet, konnte abgeholt werden und mundete hervorragend, wie Bilder zeigen. Die Stimmung war toll und alle waren zufrieden und glücklich, zum Schluss auch ohne Hunger.

Joggi sagen wir an dieser Stelle ganz herzlich Dankeschön für die gute Vorbereitung und die Organisation.

Den Gewinnern, insbesondere den Champions, gratulieren wir herzlich…. nächstes Mal sind es bestimmt andere.

Rangliste

Impressionen

Schnappschiessen in der Ostschweiz

25./26. September 2021

Am Freitag machte sich eine Gruppe Feldschützen aus Bettingen auf in die Ostschweiz, nach Kreuzlingen/ Neuwilen, ans Historische Schwaderlohschiessen.

Nachdem letztes Jahr der Anlass CORONA zum Opfer viel, konnte dieser heuer durchgeführt werden. Peter organisierte Unterkunftsmöglichkeiten auf dem wunderschon gelegenen Campingplatz in Kreuzlingen, am Bodensee. Freitag-Nacht gabs einen Abstecher nach Konstanz wo vorzüglich gespeist wurde.

Am Samstag-Vormittag konnte das geplante Training bei den Kreuzlinger Freunden, Nebel bedingt erst ab 10:30 Uhr gestartet werden, unter ganz anderen Verhältnissen als der Wettkampf am Nachmittag.

Das Schwaderlohschiessen Gewehre ist ein Schnappschiessen der besonderen Art. Es wird stehend auf die F-Scheibe, knieend auf die H-Scheibe in 170 M Distanz und liegend auf die Kopfscheibe in 120 M Distanz, kommandiert geschossen. Die Scheiben sind je 5 mal, nur 3 Sekunden sichtbar.

Es zählen nur Treffer/Nichttreffer. Maximum-Schützen mit 15 Treffern duellieren sich in einem Ausstich, 5 Schuss knieend auf Kopfscheibe, Distanz 170 M, Zeit 30 Sekunden.

Nun, das fehlende Training und auch die fehlenden Wettkampfgelegenheiten zollten vermutlich recht Tribut, waren die Resultate doch ungewohnt tief. Megge traf 10x, Peter Kessler und Anna 5x, Peter Keller 4x und Roland 3x im Gewehrwettklampf.

Im Pistolenwettkampf einem Serie-kommandierten Standschiessen, erreichten Peter Kessler 48 Pt., Anna und Roland 47 Pt. und Peter Keller 37 Pt. auch eher ungewohnt. Trotz Allem, Dabeisein ist Alles; das nächste Mal besser.

Nach dem Wettkampf am Samstag genossen wir einen ausgezeichneten Abend am Bodensee im Biergarten des Restaurant Fischerhaus, speisten ausgezeichnet und genehmigten uns zum Abschluss noch einen Schlummertrunk im Vorzelt von Peters Camper. Es war dies ein erlebnisreiches Wochenende einmal in Kreuzlingen am Bodensee, in der Heimat von Peter und Walo.

Wir freuen uns aufs nächste mal.

ein paar Bilder davon

a.o. DV – Fusion der Basler Verbände gescheitert !!!

Die SSV-NEWS berichten wie folgt

Ein 15-köpfiges Projektteam hat über sechs Jahre diese Fusion vorbereitet und nun eine bittere Niederlage eingesteckt. Die Enttäuschung ist gross. Die Vision der Fusion von zwei Kantonalverbänden und einem Unterverband zum Schiesssportverband Region Basel (SVRB) ist gescheitert. Es hätte ein positiver historischer Tag werden sollen, historisch ist er allemal, aber aus Sicht des Projektteams sicherlich nicht positiv.
ferner ist zu lesen

Die Delegierten der bisherigen Verbände haben sich an deren ausserordentlichen Delegiertenversammlungen vom 18. September 2021 in Liestal dagegen entschieden, die bestehenden Verbände aufzulösen und gleichzeitig den neuen Verband zu gründen. Die Fusion wäre nicht die Lösung aller Probleme gewesen, aber ein sehr gangbarer Weg, um das Schiesswesen in der Region Basel langfristig zu sichern und auf gesunde Beine zu stellen.

Die Zukunft sieht nicht rosig aus. Sowohl der Kantonalschützenverband Basel-Stadt (KSV-BS) wie auch der Sportschützenverband beider Basel (SVBB) haben zahlreiche Vakanzen in den Vorständen. Die Kantonalschützengesellschaft Basel-Landschaft (KSG-BL) wird sich vermutlich gut meistern, kämpft aber ebenfalls mit Problemen. Also für alle drei Verbände keine gute Basis, für eine erfolgreiche Zukunft.

Die Vereine und deren Mitglieder sind nun gefordert und aufgerufen, das nötige Personal für die Verbände zu liefern. Sollte dies nicht passieren, können Stand heute Verbandsauflösungen nicht mehr ausgeschlossen werden und das wäre dann wirklich nicht die gewünschte Zukunftsvorstellung für die Schützinnen und Schützen der Region Basel. (Steven Bleuler)